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5 Funde, nach denen du auf dem Flohmarkt Ausschau halten solltest

Manche Gegenstände sind fast immer mehr wert, als das Preisschild verrät. Halte beim nächsten Flohmarktbesuch nach diesen fünf Dingen Ausschau.

Vintage-Holzstuhl auf dem Flohmarkt

Manche Gegenstände sind auf schwedischen Flohmärkten systematisch unterbewertet. Entweder weil der Verkäufer sie nicht kennt, weil sie abgenutzt, aber restaurierbar sind, oder weil sich der Markt schneller bewegt als die Wissensbasis des durchschnittlichen Flohmarktbesuchers. Hier sind fünf Kategorien, nach denen es sich lohnt, ein Auge offenzuhalten.

1. Skandinavische Keramik von 1950–1975

Stücke von Gustavsberg, Rörstrand und Arabia werden oft für einen Bruchteil ihres Marktwerts verkauft, besonders wenn der Verkäufer den Designer oder die Serie nicht erkennt. Suche nach Stempeln auf der Unterseite – ein G im Kreis oder der Anker (Gustavsberg), die Rörstrand-Krone oder Arabia Finland im Oval. Bestimmte Serien, nach denen du Ausschau halten solltest: Spisa Ribb von Stig Lindberg, Kilta von Kaj Franck, Ruska von Ulla Procopé.

Eine unbekannte Schale oder ein Teller aus diesen Serien kann auf dem Flohmarkt 30 Kronen kosten und ist im Weiterverkauf 150–500 Kronen wert.

2. Teak und nordisches Möbeldesign ohne Etikett

Der Großteil der Teakmöbel aus den 1950er–1970er-Jahren wird ohne Herstellerangabe verkauft, was den Preis niedrig hält, obwohl viele von guter Qualität und in begehrtem Stil sind. Achte auf durchgehende Verarbeitung (keine Nägel, keine Leimklumpen), saubere Verbindungen und symmetrische Kennzeichnung unter der Sitzfläche oder Schublade. Sideboards, Couchtische und Sprossenstühle aus dieser Zeit sind leicht zu restaurieren und schwer als Neuanfertigung zu finden.

Preisspanne: 300–1.500 Kronen für ein unbekanntes Möbelstück auf dem Flohmarkt. Dasselbe Möbel mit bestätigtem Designer: 3.000–15.000 Kronen.

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3. Schwedisches Silber mit Stempel

Silber mit drei schwedischen Garantiestempeln (Garantiestempel, Meisterstempel, Jahresstempel) ist schwer zu fälschen und relativ einfach zu überprüfen. Auf dem Flohmarkt werden Bestecksets und einzelne Stücke oft günstiger verkauft, als der Metallwert es rechtfertigt – besonders wenn sie angelaufen sind. Silber lässt sich leicht mit Silberputzmittel oder Natron und Aluminiumfolie reinigen.

830er-Silber (älterer Standard) und 925er-Silber (Sterlingsilber) haben unterschiedliche Schmelzwerte, sind aber beide echt. Prüfe vor dem Kauf immer den Stempel.

4. Orrefors- und Kosta Boda-Glas mit Signatur

Kunstglas aus den schwedischen Glashütten wird unterbewertet verkauft, wenn die Signaturen auf der Unterseite mattiert oder schwer zu lesen sind. Ein Daumen mit etwas Feuchtigkeit auf der Unterseite macht die Signatur oft wieder sichtbar. Halte nach Initialen gefolgt von einer Nummer Ausschau – das ist die Seriennummer des Designers und ein starker Hinweis auf Echtheit.

Kleine Kunstgläser mit bekanntem Designer: 200–1.500 Kronen je nach Designer und Epoche. Ungefärbte dekorative Vasen ohne Signatur: 50–200 Kronen.

5. Alte Messing- und Kupfergegenstände

Messing und Kupfer waren in Schweden bis ins späte 20. Jahrhundert Standardmaterialien für Hausrat, Lampen und Dekoration. Die Gegenstände sind robust, zeitlos und leicht zu polieren. Alte Kaffeekannen, Küchenkannen, Kerzenständer und Brotkörbe aus Messing werden auf dem Flohmarkt oft für 20–100 Kronen verkauft und sind in einem modernen Zuhause sofort einsetzbar.

Was sie kaufenswert macht: Sie halten ewig, sie patinieren mit den Jahren schön, und echtes Messing hat ein Gewicht und ein Finish, das modernen Varianten fehlt. Prüfe mit einem Magneten – echtes Messing ist nicht magnetisch.

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